Die diesjährige Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Sankt Wendel war die erste, die keine für alle Interessierten offene war. Vielmehr wurden lediglich die Mitglieder:innen des Bündnisses, diesjährige Projektträger sowie jene Personen, die zur Erstellung der Situations- und Ressourcenanalyse interviewt wurden, in die Europäische Akademie Otzenhausen eingeladen. Die Durchführung einer Demokratiekonferenz ist jährlich erforderlich. Die Ausgestaltung jeder Partnerschaft für Demokratie selbst überlassen.
Begrüßt wurden die Teilnehmer:innen der diesjährigen Demokratiekonferenz von Landrat Udo Recktenwald, der in seinem Grußwort die Bedeutung der Arbeit der Partnerschaft für Demokratie und der zivilgesellschaftlichen Akteure, die sich für Demokratie, Vielfalt und Toleranz einsetzen, betonte.
Uwe Albrecht von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft zog anschließend eine kurze Bilanz über die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie im Jahr 2025 und stelle zudem einige Vorhaben für das kommende Jahr vor.
2025 förderte die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Sankt Wendel verschiedene Projekte. Fünf Projektträger erläuterten, wie sie ihre Projekte umgesetzt und welche Resonanz sie erhalten haben.
Jede Partnerschaft für Demokratie muss eine Situations- und Ressourcenanalyse durchführen lassen. Die Analyse soll aktuelle kommunale Problemlagen darstellen und Grundlage für Handlungskonzepte bilden, die die Ziele des Bundesprogramms (Extremismus vorzubeugen, Handlungskonzepte herauszuarbeiten sowie die Jugendpartizipation zu fördern) verfolgen. Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Sankt Wendel hat das Institut für Demokratiepolitik & Organisationsberatung mit der Erstellung der Analyse beauftragt. Während der Demokratiekonferenz stellte der Institutsleiter erste Ergebnisse der Analyse vor, die Mitte Dezember vorliegen wird und als eine Grundlage der weiteren Arbeit der Partnerschaft für Demokratie dienen soll.



